Informationen und Neuigkeiten
Selbsthilfeförderung nach §20c SGB V.
Die gesetzlichen Krankenkassen in NRW schätzen die Arbeit der Selbsthilfegruppen und -verbände sowie der Selbsthilfekontaktstellen sehr und unterstützen sie deshalb bereits seit vielen Jahren. Die überwiegend ehrenamtliche Selbsthilfe ist eine wichtige und notwendige Ergänzung der professionellen Angebote im gesundheitlichen Versorgungsbereich. Deshalb wird die Arbeit der Selbsthilfe in NRW von den Krankenkassen auch finanziell unterstützt.
Selbsthilfeförderung: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de
Über diesen Link finden Sie grundlegende Informationen rund um das Förderverfahren, die Rahmenbedingungen sowie die entsprechenden Antragsformulare für die Selbsthilfeförderung nach § 20c SGB V.
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Helferschulung
Qualfizierung zur Leitung von Sucht- Selbsthilfegruppen 2012-2013
Der Diözesan-Caritasverband und der Kreuzbund DV Kölne.V. bieten eine Fort- und Weiterbildung zur Leitung von Selbsthilfegruppen in 2011/2012 an.
Die 20-monatige Fortbildung richtet sich an abstinent lebende suchtkranke Menschen und Mitbetroffene, die sich als ehrenamtliche und freiwillige MitarbeiterInnen in der Suchtselbsthilfe qualifizieren wollen.
Ausschreibung zur Helferschulung
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Bundesdelegiertenversammlung 2011
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Kreuzbund unter neuer Leitung
Erkner / Hamm, 16. Mai 2011. Der Kreuzbund, Fachverband des Deutschen Caritasverbandes und größter deutscher Sucht-Selbsthilfeverband mit rund 26.000 Gruppenbesuchern, hat auf seiner Bundesdelegiertenversammlung vom 13. bis 15. Mai 2011 in Erkner bei Berlin einen neuen Bundesvorstand gewählt.
Die ca. 100 Delegierten wählten Andrea Stollfuß (53) aus Bonn zur neuen Bundesvorsitzenden. Die gelernte Krankenschwester ist selbst alkoholkrank und seit 2002 Kreuzbund-Mitglied. Seit 2005 hat sie unterschiedliche ehrenamtliche Funktionen im Kreuzbund übernommen, u.a. seit März 2010 den Vorsitz des Kreuzbund-Diözesanverbandes Köln.
Die verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Söhnen will sich vor allem dafür einsetzen, dass der Kreuzbund und die Sucht-Selbsthilfe als tragende Säulen der Suchthilfe den Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten, der ihnen zusteht. Dies könne durch eine engere Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Selbsthilfe mit der beruflichen Suchthilfe erreicht werden sowie durch eine einheitliche Außendarstellung des Verbandes, so Andrea Stollfuß in ihrer Antrittsrede.
Andrea Stollfuß ist Nachfolgerin von Angelika Spitz (61) aus Kamp-Lintfort am Niederrhein. Die Diplom-Sozialpädagogin hatte 2004 als erste Frau und Angehörige eines Suchtkranken den Bundesvorsitz übernommen.
Folgende Personen wurden zu stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt:
- Paul-Michael Leißner ( 56) aus Berlin
- Günter Lickes (63) aus Meerbusch
- Marianne Schwaiger (58) aus Wang bei Landshut
Weiteres Mitglied des Bundesvorstandes ist der Geistliche Beirat Wilhelm Wietkamp (72) aus Essen. Er wird von der Deutschen Bischofskonferenz berufen und hat sein Amt noch bis zum Jahr 2012 inne. Bundesgeschäftsführer Heinz-Josef Janßen (53), seit 19 Jahren in dieser Funktion, unterstützt den Bundesvorstand mit beratender Stimme.
Ein Schwerpunkt in der zukünftigen Arbeit des Kreuzbundes ist die Integration junger Suchtkranker und die Gewinnung neuer Mitglieder. Zu diesem Zweck werden zurzeit altersgerechte Angebote und neue Modelle der Mitgliedschaft entwickelt.
Die Hilfe zur Selbsthilfe im Kreuzbund ist sehr erfolgreich: Über 80 Prozent der Suchtkranken, die regelmäßig eine Kreuzbund-Gruppe besuchen, leben dauerhaft abstinent. Nur 15 Prozent der Gruppenteilnehmer sind innerhalb eines Jahres rückfällig geworden. Mehr als zwei Drittel dieser Rückfälle konnten innerhalb der Selbsthilfegruppe aufgefangen werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung .
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Neues Formular zur Beitrittserklärung
Das Formular zur Beitrittserklärung ist überarbeitet worden und enthält eine klare Regelung, wie mit der Veröffentlichung und dem Umgang persönlicher Daten des einzelnen Mitgliedes im Kreuzbund verfahren werden soll. Bei Neuanmeldungen, bitte ab sofort das neue Formular benutzen.
Beitrittserklärung
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Letzte Änderung: 19. Dezember 2011