Frauen und Männer im Kreuzbund
Der Arbeitsbereich “Frauen und Männer/Gender” befasst sich mit Themen von Frauen und Männern in der Suchtselbsthilfe. Die geschlechterspezifische Auseinandersetzung mit Suchterkrankungen ist notwendig, da wesentliche Unterschiede im Krankheitsbild zwischen Frauen und Männern erkennbar sind.
Studien haben gezeigt, dass Frauen und Männer oft verschiedene Suchtmittel und Suchtformen bevorzugen. Dies wird durch das biologische Geschlecht, den sozialen und kulturellen Hintergrund und die gesellschaftliche Rollenzuweisung stark beeinflusst. Deshalb spielen diese Gegebenheiten nicht nur bei der Suchtentstehung sondern auch bei der Genesung eine Rolle und es macht Sinn, die geschlechterspezifischen Ressourcen auch in der Suchtselbsthilfe zu nutzen. Das heißt, in der Selbsthilfearbeit müssen die speziellen Ressoucen von Frauen und Männern aufgespürt, gefördert und unterstützt werden. So können Frauen und Männer, ihrer spezifischen Rolle angemessen, einen Weg in die zufriedene Abstinenz finden.
Ein hohes Maß an Sensibilität ist erforderlich, um den geschlechterspezifischen Bedürfnissen von Frauen und Männern in der Suchtselbsthilfe gerecht zu werden.
Für die Frauen im Kreuzbund Diözesanverband Köln ist die Ansprechpartnerin Elke Kostack.
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Geschlechterspezifische Arbeit
