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DV-Delegiertenversammlung 2026

Delegiertenversammlung des Kreuzbund Diözesanverbandes Köln 2026

Am 21. März 2026 fand in der Karl-Rahner-Akademie in Köln die Delegiertenversammlung des Kreuzbund Diözesanverbandes Köln e.V. statt. Insgesamt nahmen 31 stimmberechtigte Delegierte sowie zwei Gäste an der Veranstaltung teil. Die Versammlung wurde von der Vorsitzenden Andrea Stollfuß eröffnet, die die Anwesenden herzlich begrüßte.

Nach einem gemeinsamen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die ordnungsgemäße Einberufung sowie die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt. Die vorab versandte Tagesordnung wurde einstimmig angenommen.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Jahres- und Geschäftsberichte. Die Vorsitzende stellte den Jahresbericht 2025 vor, während die Berichte aus den verschiedenen Arbeitsbereichen einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Verbandes gaben. Besonders hervorgehoben wurden Entwicklungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, darunter neue Informationsmaterialien, digitale Angebote sowie geplante Podcast-Projekte. Auch die zunehmende Bedeutung digitaler Formate zeigte sich unter anderem im monatlichen Online-Forum und weiteren digitalen Austauschmöglichkeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den unterschiedlichen Arbeitsbereichen des Verbandes. Während einige Bereiche wie „Frauen, Männer und Gender“ derzeit unbesetzt sind, konnten in anderen Bereichen wichtige Impulse gesetzt werden. So wurden beispielsweise Angebote für ältere Mitglieder weiterentwickelt und neue Seminare geplant. Auch der Bereich „Familie als System“ sowie der „Junge Kreuzbund“ berichteten über erfolgreiche Veranstaltungen und zukünftige Projekte, insbesondere zur Ansprache jüngerer Zielgruppen und neuer Themenfelder.

Der Geschäftsbericht verdeutlichte, dass der Verband organisatorisch und finanziell solide aufgestellt ist. Die Buchhaltung erfolgt inzwischen digital und extern begleitet, was den modernen und zukunftsorientierten Ansatz des Verbandes unterstreicht. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen, sodass Vorstand und Diözesankonferenz im Anschluss entlastet wurden.

Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Zahlreiche Engagierte wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit und ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet – von fünf bis hin zu 30 Jahren Mitgliedschaft.

Im fachlichen Teil der Veranstaltung wurde die sogenannte „Sober-Bewegung“ diskutiert. Dabei ging es um die Frage, ob es sich um einen kurzfristigen Trend oder eine nachhaltige Entwicklung in der Suchthilfe handelt. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass insbesondere digitale Zugänge, Community-Gedanken und eine stigmafreie Sprache zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Auch der Blick in die Zukunft spielte eine wichtige Rolle: Für das Jahr 2026 sind zahlreiche Seminare und Veranstaltungen geplant, darunter die Aktionswoche Alkohol im Juni sowie weitere Austausch- und Fortbildungsangebote. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass sich die Suchtselbsthilfe im Wandel befindet und digitale Angebote weiter ausgebaut werden müssen.

Zum Abschluss der Versammlung berichteten die Regionen über ihre aktuelle Situation. Während viele Gruppen stabil arbeiten, stehen andere vor Herausforderungen, etwa durch sinkende Teilnehmerzahlen oder die Auflösung einzelner Gruppen.

In ihrem Schlusswort bedankte sich die Vorsitzende für die engagierte Mitarbeit und den konstruktiven Austausch. Die Versammlung endete um 13:00 Uhr.

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